

Im Politisches Nachtgebet setzen wir uns aus christlicher Perspektive mit einem Thema auseinander, welches uns als Gesellschaft bewegt.
Wenngleich es sich um einen kirchlichen Rahmen handelt, verstehen wir uns als offene Veranstaltung, bei der Menschen verschiedenster Hintergründe und Ansichten zusammenkommen, um in ruhiger Atmosphäre über aktuelle gesellschaftliche und politische Themen nachzudenken. Das Politische Nachtgebet verbindet Gebete, Texte, Musik und Stille mit Informationen und Gedanken zu Themen wie Frieden, Gerechtigkeit, Umwelt oder Menschenrechten. Dabei geht es nicht um Parteipolitik, sondern darum, das eigene Handeln und gesellschaftliche Entwicklungen an christlichen und ethischen Werten zu messen. Ein politisches Nachtgebet lädt dazu ein, zuzuhören, Fragen zu stellen, gemeinsam Verantwortung zu bedenken und Hoffnung zu teilen.
Seinen Ursprung haben politische Nachtgebete in den 1960er-Jahren in Deutschland, besonders bekannt wurden sie durch die Theologin Dorothee Sölle und den Theologen Fulbert Steffensky in Köln. In einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche boten sie Raum, politische Ereignisse wie Krieg, soziale Ungerechtigkeit oder Unterdrückung im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben zu reflektieren. Seitdem haben sich politische Nachtgebete in vielen Städten etabliert und sind bis heute ein wichtiges Format geblieben, um Glauben, Gewissen und gesellschaftliches Engagement miteinander zu verbinden.
Nachtgebete des Zukunftsrates

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